Öleinsatz, 16.11.2018

Um kurz nach 10.00 Uhr wurden wir heute mittels Personenrufempfänger alarmiert um eine Ölspur vor dem Recyclinghof Faistenau hinunter bis zur Abzweigung Lohmühle zu beseitigen. Leider trafen zunächst nur wenige Kameraden im Feuerwehrhaus ein, wodurch eine Nachalarmierung mittels SMS notwendig war.

Daraufhin rückten zwei unserer Fahrzeuge aus und machten sich mit Ölbindemittel und je einem Besen pro Mann auf den Weg zum Einsatzort. Es wurden Warnhinweise für die Autofahrer aufgestellt und die Polizei unterstütze uns bei der Verkehrsregelung. Außerdem kamen uns einige Arbeiter der Straßenmeisterei, sowie ein Gemeindebediensteter mit Kehrmaschine zu Hilfe.

Nach Freigabe der gereinigten Fahrbahn und dem Versorgen der Fahrzeuge und Geräte, konnten wir den Einsatz um ca. 14.00 Uhr wieder beenden.

Im Einsatz waren:

15 Kameradinnen und Kameraden
2 Fahrzeuge der Feuerwehr Faistenau
1 Fahrzeug der Polizei
1 Fahrzeug der Straßenmeisterei
1 Gemeindefahrzeug mit Kehrmaschine

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit innerhalb der Organisationen und für die rasche Hilfe!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sturmeinsatz, 29.10.2018

Eine Sturmfront über Salzburg hat uns gestern Abend in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Nachdem sich das Unwetter zunächst nur mit einem Stromausfall bemerkbar machte, folgte für uns ein Einsatz im Ortsgebiet Wald. Hier ist ein Baum abgebrochen, der schließlich nur noch durch eine danebenstehende Fichte gehalten wurde. Um zu verhindern, dass der Baum auf das benachbarte Wohnhaus fällt, wurde eine einseitige Straßensperre errichtet und ein LKW angefordert, mit dessen Hilfe wir den Laubbaum sichern und anschließend abtransportieren konnten.

Nach etwa einer Stunde rückten wir wieder in die Zeugstätte ein.

 

 

 

 

Atemschutzbewerb, 20.10.2018

Neben den  alltäglichen Aufgaben in der Feuerwehr ist es uns auch ein besonderes Anliegen uns regelmäßig weiterzubilden. In diesem Sinne nahmen heuer wieder 3 Kameradinnen und Kameraden an der Atemschutzleistungsprüfung der Stufe 1 teil. Hier geht es vor allem darum präzise zu arbeiten, das Teamwork innerhalb des Trupps und das Wissen rund um das Thema Atemschutz zu verbessern.

Der Ablauf des Bewerbs teilt sich auf in 5 Stationen. Alle Bewerber starten mit einem theoretischen Test. Ist dieser bestanden, geht es für die Trupps weiter zu den praktischen Aufgaben. Anlegen des Geräts, Menschenrettung, Innenangriff und schließlich richtiges Ablegen und Versorgen des Geräts. Alle Abläufe sind innerhalb der vorgegebenen Zeit zu absolvieren. Fehler werden im Sinne eines Punktesystems bewertet und können sogar zur Disqualifikation führen.

Wir freuen uns euch mitteilen zu können, dass der Trupp aus Faistenau alle Stationen gemeistert und somit das bronzene Atemschutz Leistungsabzeichen erworben hat.

Eine herzliche Gratulation daher an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur bestandenen Prüfung und zur erbrachten Leistung!
Außerdem bedanken wir uns bei allen Kameradinnen und Kameraden, die den Trupp in der Vorbereitungszeit unterstützt haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24-Stunden-Tag der Jugend

Am 13.10.2018 fand heuer wieder unser legendärer 24-Stunden-Tag statt. An diesem besonderen Tag dürfen wir uns 24 Stunden lang in der Zeugstätte aufhalten und die Zeit gemeinsam in der Gruppe verbringen. Es wird gespielt, gekocht und vor allem: es werden von unseren Jugendbetreuern Einsätze simuliert, die wir dann selbst abarbeiten dürfen. Für uns immer eine besonders aufregende Sache!

Die von unseren Betreuern geplanten und so für uns unbekannten Übungsszenarien werden zunächst in den Gruppenstunden davor beübt. So haben wir die Möglichkeit uns vorzubereiten, um die Aufgaben am 24-Stunden-Tag dann bestmöglich zu meistern. 

Der Ablauf eines 24-Stunden-Tags ist zunächst immer gleich. Wir kommen alle im Feuerwehrhaus zusammen, bereiten unsere Feldbetten für die Nachtruhe vor und machen es uns gemütlich. Plötzlich ertönt aus einem Lautsprecher die Sirene und wir laufen hinunter in die Garderobe, wo wir uns so schnell wie möglich umziehen. Anschließend geht es ab in die Fahrzeughalle, in der wir den „Einsatzbefehl“ erhalten und der „Einsatzleiter“ ausgewählt wird.
Danach rücken wir ab zum Übungsort, an dem wir immer mit unterschiedlichen Problemen konfrontiert werden. Da wir ja einen ganzen Tag in „Bereitschaft“ sind, sind auch „Einsätze“ in der Nacht oder während dem Essen keine Ausnahme – genau wie bei unseren Kollegen im aktiven Feuerwehrdienst.
Die Nacht gestaltet sich an so einem Tag natürlich eher unruhig. Man weiß ja nie, wann man wieder geweckt werden könnte und was unsere nächste Aufgabe sein wird. Das führt allerdings auch zu manchem münden Auge am nächsten Morgen.
Gehen die 24 Stunden schließlich zu Ende, sind wir dann zwar immer sehr erschöpft, aber auch froh wieder mehr Einblick in das Leben als Feuerwehrmitglied gewonnen und die simulierten „Einsätze“ gut gemeistert zu haben.

Folgendes haben wir an diesem Wochenende erlebt:

Samstag:
ca. 10.00 Uhr – Fehlalarm
ca. 11.30 Uhr – Waldbrand/Flurbrand
ca. 14.00 Uhr – Besuch Polizei mit 1 Fahrzeug; Vorstellung der Tätigkeiten
ca. 15.00 Uhr – Technischer Einsatz/Traktor im Graben
ca. 21.30 Uhr – Brandverdacht/Garage
Sonntag:
ca. 07.00 Uhr – Tier in Not/Katze am Baum

Wir möchten uns an dieser Stelle auch ganz herzlich bei den beiden netten Polizisten bedanken, die uns am Samstag Nachmittag besucht haben. Es war für uns eine tolle Möglichkeit das Einsatzfahrzeug einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und viel Interessantes über die Aufgaben der Polizei zu erfahren!

Hier findet ihr noch ein paar Eindrücke von diesem spannenden Wochenende:

Technischer Einsatz/ Traktor im Graben

Technischer Einsatz / Traktor im Graben

 

 

 

 

 

 

 

Waldbrand/Flurbrand

Waldbrand/Flurbrand

 

 

 

 

 

 

 

Brandverdacht/Garage

 

Brandverdacht/Garage

 

 

 

 

 

 

 

 

Übung – Menschenrettung mit Rotem Kreuz, 08.10.2018

Um uns bestmöglich auf alle möglichen Einsatzszenarien vorbereiten zu können, heißt es für uns vor allem eins: Üben – Üben – Üben. Da das nicht nur für uns wichtig ist, sondern auch für unsere Kollegen vom Roten Kreuz, haben wir uns besonders gefreut, dass es dieses Jahr im Herbst wieder eine Gemeinschaftsübung mit den Sanitätern der Dienststelle Hof gab.
Übungsannahme war hier eine Explosion in einer Scheune, die zu mehreren Verletzten geführt hat. Unsere Aufgabe war es daher unter anderem, die Personen zu finden, sie zu retten und anschließend dem Roten Kreuz zu übergeben.
Besonders wichtig war uns der richtige Umgang mit den insgesamt vier „Verletzten“ und der möglichst schmerzfreie Transport bis zur Übergabe an die Sanitäter.
Es freut uns, dass das geplante Übungsziel erreicht wurde und wir die Übung nach etwa eineinhalb Stunden erfolgreich beenden konnten.

Wie bedanken uns ganz herzlich bei der Mannschaft der Rot-Kreuz Dienststelle Hof, die sich neben ihren täglichen Diensten für uns Zeit genommen hat!

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind wieder da!

Endlich sind die Schulferien vorbei und das neue Feuerwehrjahr 2018/19 hat angefangen. Um das gebührend zu feiern haben wir gleich bei unserer ersten Übung letzte Woche eine kleine Schaumparty organisiert. Dabei haben wir uns mit dem Schaum als alternatives Löschmittel zu Wasser auseinandergesetzt und uns mit dessen Anwendungsbereichen beschäftigt. Dass man mit diesem Schaum aber nicht nur löschen, sondern auch Spaß haben kann, seht ihr an den nachfolgenden Fotos.

Was wir heuer noch so anstellen und was wir bei unserem Alltag in der Feuerwehrjugend alles erleben, berichten wir demnächst wieder für euch!

Eure Feuerwehrjugend Faistenau

 

 

 

 

 

Wohnhausbrand, 16.09.2018

Gestern wurden wir am frühen Nachmittag zu einem Brand nach Tiefbrunnau gerufen. Obwohl aus dem Alarmierungstext zuerst nur ein „Brandverdacht“ hervorging, wurde schon durch den bei der Anfahrt sichtbaren Rauch klar, dass es sich tatsächlich um einen ausgewachsenen Wohnhausbrand handelte. Daher rüsteten sich unsere Kameraden sofort mit den Atemschutzgeräten aus und eine Zubringleitung wurde errichtet. Glücklicherweise konnten sich alle Bewohner selbst aus dem Haus retten, wodurch unsere Aufgabe hauptsächlich in der Brandbekämpfung lag.

Das Feuer breitete sich von einem Zimmer im Erdgeschoss aus und griff schließlich auf das Wohnzimmer und den Vorraum über. Dort konnten wir es zum Glück erfolgreich durch den Innenangriff eindämmen und schon bald wurde „Brand unter Kontrolle“ gemeldet. Das Obergeschoss, der Dachboden, sowie der kleine anliegende Stall blieben weitgehend unversehrt. Ein Kalb musste noch von den Kameraden aus dem Gebäude gebracht werden. Es blieb aber unverletzt.

Nach dem „Brand aus“ unterstützten wir die Polizei bei der Aufnahme der Daten und stellten abschließend eine Brandwache zur Verfügung. Dabei wird von einigen vor Ort gebliebenen Kameraden in regelmäßigen Abständen die Temperatur der Räume und der darin befindlichen Gegenstände gemessen. So kann ein erneutes Aufflackern des Feuers frühzeitig erkannt bzw. verhindert werden.

Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften, die trotz des schönen Wetters im Einsatz waren und uns bei den Arbeiten unterstützt haben!

 

Anwesende Einsatzkräfte:

30 Mitglieder der FF Faistenau

Alle Fahrzeuge der FF Faistenau

3 Fahrzeuge des Roten Kreuzes

2 Fahrzeuge der Polizei

 

 

 

Waldbrand, 07.08.2018

Aufgrund der zurzeit andauernden Trockenheit mussten wir gestern Nachmittag um 16.40 Uhr zu einem Waldbrand am Lidaun ausrücken. Hier schlug ein Blitz in einen mit Drahtseilen befestigten Hochstand ein und entzündete die umliegende Fläche aus Gestrüpp. Die Folge war ein etwa 50 Quadratmeter großer Flurbrand.

Nach dem Eintreffen der Kollegen wurde sofort die Zubringleitung vom nächstgelegenen Löschteich die Forststraße entlang gelegt. Danach ging es mit einer etwa 300 Meter langen Schlauchleitung 70 Höhenmeter querfeldein, hinauf bis zum Brandherd. Glücklicherweise konnte das Feuer durch unsere Kameraden rasch unter Kontrolle gebracht und eingedämmt werden. Danach wurde die Stelle ausreichend mit Wasser benetzt und die durch eine Wärmebildkamera gefundenen Glutnester endgültig gelöscht. Nachdem wir uns zuletzt vergewisserten, dass auch im umliegenden Bereich alles in Ordnung war, rückten wir um 18.15 Uhr wieder in die Zeugstätte ein.

Insgesamt waren 44 Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Faistenau im Einsatz.

Den Online-Beitrag des ORF findet ihr hier: salzburg.ORF.at: Bericht Waldbrand 07.08.2018

 

 

Landesbewerb und Jugendlager 2018

Am vergangenen Wochenende war es endlich so weit: Nach langem Üben durften wir beim 39. Leistungsbewerb der Feuerwehrjugend Salzburgs zeigen was wir können. Am Donnerstag dem 12. Juli machten wir uns deshalb gleich in der Früh auf Richtung Mauterndorf, dem diesjährigen Austragungsort des Events. Nachdem wir dort rasch unsere beiden Zelte aufgeschlagen haben, richteten wir noch unsere Schlafstätte für das bevorstehende Wochenende ein. Dann ging es auch schon los mit den Bewerben, welchen wir in Bronze (fix eingeteilte Positionen) und Silber (Teilnehmer ziehen die Position) bestritten. Das viele Training hatte sich gelohnt: Mit dem 32. Platz in Bronze und einem 9. Platz in Silber konnten wir gute Leistungen erbringen und den Tag mehr als zufrieden ausklingen lassen.

 

 

 

 

 

In den folgenden beiden Tagen erwarteten uns aber noch einige weitere Abenteuer. Am Freitag machten wir uns auf, um die traditionelle Lagerolympiade zu bestreiten. Hier ging es darum, bei Stationen die jeweilige Aufgabe zu meistern und dabei so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Diese Stationen waren wie gewohnt über den ganzen Ort verteilt und sollten unseren Teamgeist und unser Geschick fordern.

 

 

 

 

 

Die zur Verfügung stehende Freizeit verbrachten wir anschließend im Freibad in Tamsweg. Dort hatten wir großen Spaß und auch für unsere Betreuer war gesorgt, da wir uns regelmäßig um ihre Abkühlung bemühten. Für einen gebührenden Abschluss des Lagers sorgte der vom Bezirk Lungau organisierte und schließlich erfolgreich durchgeführte Weltrekordversuch, bei dem auch wir tatkräftig mitwirken durften. Ziel war es, gemeinsam mit etwa 1000 Jugendlichen 200 C-Strahlrohre gleichzeitig in Betrieb zu nehmen. Eine sicherlich bleibende Erinnerung hier hautnah dabei gewesen zu sein.

Nach dem Abbauen der Zelte am Sonntag und der anschließenden Heimreise freuten wir uns schon wieder auf zu Hause. Gleichzeitig  haben wir das Bedürfnis, bald wieder an einem Lager der Feuerwehrjugend teilnehmen zu dürfen.

Vielen Dank an alle Jugendlichen für die tolle Leistung beim Landesbewerb und für den Teamgeist während der Tage im Jugendlager. Außerdem bedanken wir uns bei unseren Betreuern für die Organisation.

Den Bericht von RTS über den Leistungsbewerb und das Landesjugendlager findet ihr übrigens hier: RTS Beitrag, 17. Juli 2018

 

Bezirksbewerb der Feuerwehrjugend, 16.06.2018

Einen besonderen Ausflug unternahmen wir dieses Wochenende nach Anthering. Der Bezirksbewerb stand an und wir durften nun endlich zeigen, was wir in den letzten Wochen gelernt und trainiert haben. Es galt die Bewerbe sowohl in Bronze, als auch in Silber zu meistern. Diese setzten sich jeweils aus dem Absolvieren einer Hindernisbahn und dem Staffellauf zusammen. Die Bewerbsgruppe, bestehend aus 9 Jugendlichen, benötigt unter anderem Geschick, Wissen und Schnelligkeit um die gestellten Aufgaben zu meistern. Das Training bereitet die Teilnehmer somit bestens auf den aktiven Feuerwehrdienst vor.

Für uns war es eine wertvolle Erfahrung, zu sehen, was wir bereits können, und woran wir noch ein bisschen feilen müssen, um auch bei dem bevorstehenden Landesbewerb in Mauterndorf die bestmögliche Leistung zu erbringen.

Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden für dieses gelungene Event. Besonders aber danken wir unseren Betreuern für die intensive Vorbereitung und vor allem unseren Jugendlichen für die tolle Motivation, die an den Tag gelegt wurde, sowie für die gute Mitarbeit und die erbrachte Leistung!