Wohnhausbrand, 16.09.2018

Gestern wurden wir am frühen Nachmittag zu einem Brand nach Tiefbrunnau gerufen. Obwohl aus dem Alarmierungstext zuerst nur ein „Brandverdacht“ hervorging, wurde schon durch den bei der Anfahrt sichtbaren Rauch klar, dass es sich tatsächlich um einen ausgewachsenen Wohnhausbrand handelte. Daher rüsteten sich unsere Kameraden sofort mit den Atemschutzgeräten aus und eine Zubringleitung wurde errichtet. Glücklicherweise konnten sich alle Bewohner selbst aus dem Haus retten, wodurch unsere Aufgabe hauptsächlich in der Brandbekämpfung lag.

Das Feuer breitete sich von einem Zimmer im Erdgeschoss aus und griff schließlich auf das Wohnzimmer und den Vorraum über. Dort konnten wir es zum Glück erfolgreich durch den Innenangriff eindämmen und schon bald wurde „Brand unter Kontrolle“ gemeldet. Das Obergeschoss, der Dachboden, sowie der kleine anliegende Stall blieben weitgehend unversehrt. Ein Kalb musste noch von den Kameraden aus dem Gebäude gebracht werden. Es blieb aber unverletzt.

Nach dem „Brand aus“ unterstützten wir die Polizei bei der Aufnahme der Daten und stellten abschließend eine Brandwache zur Verfügung. Dabei wird von einigen vor Ort gebliebenen Kameraden in regelmäßigen Abständen die Temperatur der Räume und der darin befindlichen Gegenstände gemessen. So kann ein erneutes Aufflackern des Feuers frühzeitig erkannt bzw. verhindert werden.

Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften, die trotz des schönen Wetters im Einsatz waren und uns bei den Arbeiten unterstützt haben!

 

Anwesende Einsatzkräfte:

30 Mitglieder der FF Faistenau

Alle Fahrzeuge der FF Faistenau

3 Fahrzeuge des Roten Kreuzes

2 Fahrzeuge der Polizei

 

 

 

Waldbrand, 07.08.2018

Aufgrund der zurzeit andauernden Trockenheit mussten wir gestern Nachmittag um 16.40 Uhr zu einem Waldbrand am Lidaun ausrücken. Hier schlug ein Blitz in einen mit Drahtseilen befestigten Hochstand ein und entzündete die umliegende Fläche aus Gestrüpp. Die Folge war ein etwa 50 Quadratmeter großer Flurbrand.

Nach dem Eintreffen der Kollegen wurde sofort die Zubringleitung vom nächstgelegenen Löschteich die Forststraße entlang gelegt. Danach ging es mit einer etwa 300 Meter langen Schlauchleitung 70 Höhenmeter querfeldein, hinauf bis zum Brandherd. Glücklicherweise konnte das Feuer durch unsere Kameraden rasch unter Kontrolle gebracht und eingedämmt werden. Danach wurde die Stelle ausreichend mit Wasser benetzt und die durch eine Wärmebildkamera gefundenen Glutnester endgültig gelöscht. Nachdem wir uns zuletzt vergewisserten, dass auch im umliegenden Bereich alles in Ordnung war, rückten wir um 18.15 Uhr wieder in die Zeugstätte ein.

Insgesamt waren 44 Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Faistenau im Einsatz.

Den Online-Beitrag des ORF findet ihr hier: salzburg.ORF.at: Bericht Waldbrand 07.08.2018

 

 

Wassertransport, 09.06.2018

Dieses Wochenende wurden wir gebeten, einen abgelegenen Haushalt in Form eines Wassertransports zu unterstützen. Aufgrund der langen Trockenperiode wurde dort vor allem das Nutzwasser bereits knapp.
3 Kameraden fuhren daraufhin mit dem Tank Faistenau aus und transportierten Wasser zu dem landwirtschaftlichen Objekt. Nach etwa 2 Stunden kehrten sie wieder in das Feuerwehrhaus Faistenau zurück.

Wir möchten aufgrund der anhaltenden Trockenheit noch einmal besonders auf die in Kraft getretene Waldbrandverordnung hinweisen. Nachzulesen unter: LFV-SBG: Waldbrandverordnung 2018 Salzburg-Umgebung Natürlich bitten auch wir darum, das Feueranzünden und Rauchen im Wald und im Gefährdungsbereich zu unterlassen.

Vielen Dank für deine Rücksichtnahme! Deine freiwillige Feuerwehr Faistenau

 

Wasserrohrbruch, 30.05.2018

„Auspumpen – Wasserrohrbruch – Almweg 5“ lautete dieses Mal der Einsatztext. Nach einer kurzen Erkundung vor Ort wurde festgestellt, dass es sich dabei um eine Kraftwerksleitung handelte. Wir hielten daraufhin Rücksprache mit der Salzburg AG. Diese stoppte das Wasser zunächst via Fernsteuerung. Offenbar lag ein technischer Defekt an einem Revisionsdeckel vor, wodurch der Rohrbruch verursacht wurde. Nach Eintreffen des Technikers der Salzburg AG wurde die Einsatzstelle übergeben. Da der Bruch im Freien neben einem Bach vorlag, gab es keine Schäden an Gebäuden.

Unsere Mannschaft rückte nach 30 Minuten wieder in die Zeugstätte ein.

Fahrzeugbergung, 20.05.2018

Am heutigen Nachmittag, um 14.06 Uhr wurden wir zu einer Fahrzeugbergung nach Tiefbrunnau gerufen. Güterweg Richtung Lärchenhütte lautete die Ortsangabe.
Um 14.11 rückte daraufhin unser Mannschaftstransportfahrzeug, gefolgt vom Tank Faistenau, Richtung Unfallstelle aus.

Wie beschrieben fanden wir dort nach der ersten Kehre das betroffene Auto vor. Die beiden Insassen warteten bereits außerhalb des Wagens auf die Einsatzkräfte. Das Rote Kreuz und die Polizei waren bei unserem Eintreffen ebenfalls schon vor Ort.

Unsere Tätigkeiten beschränkten sich auf vorbeugende Brandschutzmaßnahmen, die Unterstützung des Abschleppdienstes, und die Verkehrsregelung.

Nach etwa 2 Stunden rückten alle Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Faistenau wieder in die Zeugstätte ein.

 

 

Kind in PKW eingeschlossen, 10.05.2018

Am vergangenen Donnerstag, dem 10.05.2018, wurden wir mittags zu einem heiklen Einsatz gerufen. „Kind in PKW eingesperrt“ lautete der Einsatztext. Innerhalb weniger Minuten fanden wir uns daher in der Zeugstätte ein und machten uns zunächst mit dem Mannschaftstransportfahrzeug auf den Weg zum Parkplatz der Mittereggalm. Wir stellten fest, dass sich in einem Fahrzeug sowohl ein Kleinkind, als auch der Schlüssel des Wagens befand. Die Mutter wartete jedoch außerhalb des Autos auf uns. Als Ursache lässt sich wohl ein technischer Defekt vermuten, durch den sich die Türen selbst verschlossen.

Aufgrund der schattigen Lage des PKWs und mithilfe des Wassers aus dem später eingetroffenen Tank Faistenau, konnte die Temperatur im Innenraum kühl gehalten werden. Mithilfe einer Drahtschlinge und einem Spalt am Fenster wurde die Tür schließlich von einem geschickten Kamerad geöffnet und das Kind wieder an die Mutter übergeben.

Wir freuen uns sehr mitzuteilen, dass die beiden wohl auf sind!

 

Fahrzeugbergung, 12.02.2018

Erneut wurden wir heute um 15.11 Uhr durch den Personenrufempfänger zu einer Fahrzeugbergung gerufen.

Ein polnischer Lenker war mit einem Sattelschlepper auf der Hinterseestraße, Fahrtrichtung Faistenau, von der Straße abgekommen und in  den Straßengraben gerutscht. Nach der Datenaufnahme durch die Polizei halfen uns schließlich Arbeiter der Gemeinde Faistenau das Fahrzeug mit zwei Radladern zurück auf die Straße zu ziehen.

Wir rückten nach etwa 45 Minuten wieder in die Zeugstätte ein.

 

Fahrzeugbergung, 05.02.2018

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wurden wir heute um 11.20 Uhr zu einem technischen Einsatz mit dem Alarmierungstext „Fahrzeugbergung“ gerufen.

Die Lage war nach dem Eintreffen rasch geklärt:
3 Schüler waren mit einem Auto Richtung Strubklamm, zwischen Faistenau und Ebenau, unterwegs und sind von der Straße abgekommen. Verletzt hat sich dabei glücklicherweise niemand. Auch der Sachschaden hielt sich augenscheinlich in Grenzen.

Die ersten Feuerwehrmitglieder, Arbeiter bei der Gemeinde Faistenau, sicherten, bis zum Eintreffen der restlichen Mannschaft, die Unfallstelle ab und verhinderten das weitere Abrutschen des Fahrzeuges. Die Bergung des Fahrzeuges erfolgte mit Hilfe des herbeigeholten Gemeindeladers. Die einspurige Gemeindestraße war für die Dauer des Einsatzes gesperrt.

Da keine Flüssigkeiten ausgetreten waren, konnte der Einsatz nach etwa einer Stunde beendet werden.
Die Polizei gab nach Unfallaufnahme die Straße wieder frei.

Bilder FF Faistenau

Fahrzeugbergung, 04.01.2018

Heute um 14:00 Uhr wurden wir zu einem technischen Einsatz gerufen. „Fahrzeugbergung – Ramsaustraße“ lautete die Alarmierung. Nach schnellstmöglichem Ausrücken und kurzer Suche der Mannschaft des MTF Faistenau konnten wir das betreffende Auto jedoch nicht finden. Durch ein anschließendes Telefonat mit dem Fahrzeuglenker wurde klar, dass das Fahrzeug in der Bramsaustraße 36 stand.

Der Lenker hatte das Fahrzeug dort so abgestellt, dass ein Ausparken aufgrund von Schnee und Eis nicht mehr möglich war. Glücklicherweise konnte das Auto rasch von darunter befindlichen Hindernissen befreit und so zurück auf die Straße geschoben werden. Der Einsatz war nach etwa 20 Minuten wieder beendet.

Im Einsatz waren Bus Faistenau, sowie Tank Faistenau mit einer Mannschaft von insgesamt 24 Personen.

Besonders bedanken möchten wir uns bei unseren Kameradinnen und Kameraden, die selbst tagsüber die Einsatzbereitschaft in der Gemeinde Faistenau sicherstellen.

 

 

Sturmeinsatz, 29. Oktober 2017

Um 10.55 Uhr wurde die Feuerwehr Faistenau durch Personenrufempfänger und SMS verständigt, dass umgestürzte Bäume auf der Weißenbergstraße liegen. Pumpe 1 Faistenau rückte daraufhin mit 9 Personen zur angegebenen Stelle aus. Der Einsatz war glücklicherweise rasch beendet, da die Bäume bereits durch noch einrückende Feuerwehrleute entfernt werden konnten.

Gleichzeitig wurde zum Einsatz „Baum umgestürzt – Kreuzung Hatzenstraße“ per Fax alarmiert. Tank Faistenau rückte vollbesetzt aus und fand folgende Lage vor: (siehe Bild)

Die Fahrbahn der Tiefbrunnauer Landesstraße musste auch freigemacht werden, um den Montagebereitschaftsdienst der Salzburg-AG passieren zu lassen. Denn ein Stromausfall im oberen Tiefbrunnauertal sollte ebenfalls behoben werden. Ein Baum hatte hier die 30kV-Leitung im Bereich Laimerbauer beschädigt. Die Mannschaft von Tank Faistenau half dem Störungstrupp der Salzburg-AG den Baum aus der zwischenzeitig geerdeten Leitung zu schneiden. Die Stromversorgung konnte daraufhin wieder hergestellt werden.

Wieder auf dem Retourweg zum Feuerwehrhaus wurde außerdem noch ein Baum vom Steinbräuweg entfernt.

Die Einsatzbereitschaft im Feuerwehrhaus wurde schließlich um 12.45 Uhr aufgehoben.

Fazit: Vier Einsatzstellen wurden letztlich abgearbeitet.
Mannschaftsstärke: 18 Personen
9 Personen zusätzlich in Bereitschaft im Feuerwehrhaus.
Fahrzeuge im Einsatz: Tank und Pumpe 1 Faistenau

Da unseren Ortsfeuerwehrkommandanten nachmittags noch mehrere Anrufe erreichten, kamen um 15.00 Uhr erneut Kameradinnen und Kameraden zusammen, und es wurde nochmals mit dem Ausschneiden von Gemeindestraßen begonnen.

Hier waren wiederum 10 Personen für 2 Stunden im Einsatz.