In der Nacht auf Sonntag, den 22.02.26, wurden wir, gemeinsam mit der Frw. Feuerwehr St. Gilgen, um 02:11 Uhr alarmiert, da die Brandmeldeanlage der Zwölferhorn-Seilbahn-Bergstation eine Brandentwicklung meldete.
Weil die Anfahrt durch die derzeitige Schneelage am Berg für uns nicht möglich war, warteten wir zunächst auf Rückmeldung der ortsansässigen Nachbarfeuerwehr St. Gilgen. Glücklicherweise konnte bald Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich offenbar um einen Täuschungsalarm.
Die Freiwillige Feuerwehr Faistenau wird laut Alarmierungsordnung bei Einsätzen, die die Zwölferhorn-Seilbahn-Bergstation sowie das darunter angrenzende Almgebiet Seite Sausteigalm betreffen, zeitgleich mit der Feuerwehr St. Gilgen mitalarmiert. Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine bessere Erreichbarkeit durch kürzere Anfahrtswege.
Wir wurden in der Früh vom Montag, den 12.01.26, um 06:39 Uhr mittels Sirene und Piepser zu einem Fahrzeugbrand auf der Hinterseer Landesstraße alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort zeigte sich bei einem LKW eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Abgasanlage.
Es wurde daraufhin die Kühlung des Katalysators unter schwerem Atemschutz durchgeführt und die Verkehrsregelung vorgenommen. Es kamen keine Personen zu Schaden.
Wir wurden in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 12.01.26, um 01:05 Uhr zu einer Fahrzeugbergung alarmiert. Grund dafür war ein PKW, der in der Almbachstraße von der schneebedeckten Fahrbahn abgekommen ist. Da längere Bergungsversuche des Eigentümers keinen Erfolg brachten und auch ein herbeigerufener Abschleppdienst das Fahrzeug nicht bergen konnte, wurden wir zur Unterstützung gerufen. Wir konnten das Auto schließlich mittels der Einbauseilwinde unseres Rüstlöschfahrzeugs wieder zurück auf die Straße ziehen.
Wir wurden am Donnerstag, den 09.10.25, um 09:54 Uhr mittels Sirene und Personenrufempfänger zu einem Forstunfall in den Ortsteil Ramsau alarmiert. Dort wurde während Forstarbeiten eine Person von einem Baumstamm getroffen und verletzt. Bei unserem Eintreffen war der Verletze glücklicherweise nicht eingeklemmt und bei Bewusstsein und wurde durch den Notarzt erstversorgt. Unsere Aufgabe war es den Baumstamm mittels Greifzug gegen weiteres Abrutschen zu sichern. Anschließend wurde der Patient mittels Korbtrage zum Rettungshubschrauber gebracht.
Wir wurden am Sonntag, den 07.09.25, um 21:23 Uhr zu einer Suchaktion im Bereich Lidaun / Schwandgraben alarmiert. Auf Anfahrt wurde uns bereits mitgeteilt, dass die vermisste Person glücklicherweise schon gefunden und durch Kräfte des Roten Kreuzes betreut wurde. Da die Person jedoch verletzt war und nicht selbst gehen konnte, wurde sie mittels Korbtrage aus dem steilen Waldgelände über ein Bachbett zum Fahrzeug des Roten Kreuzes transportiert und den Sanitätern übergeben.
Um 16:02 Uhr wurden wir am Montag, den 28.07.25, gemeinsam mit der FF Hintersee zu einem Küchenbrand auf der Grubenbachhütte alarmiert. Bereits auf Anfahrt wurde weiters auch die FF Hof alarmiert, um bei der Wasserversorgung zu unterstützen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war die Almhütte glücklicherweise nicht wie vermutet in Vollbrand. Unsere Aufgabe war das Errichten einer Saugstelle, das Herstellen einer Wasserversorgung zu Tank Hintersee, Löschangriffe unter Einsatz mehrerer Atemschutztrupps und diverse Versorgungsfahrten.
Einsatzdauer: 5 Stunden
Im Einsatz:
FF Hintersee
FF Faistenau mit 3 Einsatzfahrzeugen und 44 Einsatzkräften
Drei Tage lang machte die Feuerwehrjugend des Bezirks Salzburg die Gemeinde Mattsee unsicher. Insgesamt über 300 Jugendliche und etwa 100 Betreuer verbrachten ein Wochenende im Zeltlager nahe des Mattsees bei strahlendem Sonnenschein, Spannung, Spiel und Spaß. Und wir von der Feuerwehrjugend Faistenau waren mitten drin!
Nach Ankunft am Freitag Früh und eigenhändigem Aufbauen des Zelts ging es nach dem Mittagessen in der örtlichen Pizzeria direkt weiter zur Abkühlung in das erfrischende Nass im Mattsee’r Strandbad. Anschließend wurde am ersten Abend das Lagerleben in vollen Zügen genossen. Beim Volleyball- und Fußballspiel. beim Genießen der Wärme am Lagerfeuer oder beim gemeinsamen Kartenspielen kam jeder auf seine Kosten, bevor die gesamte Truppe spät Abends erschöpft in die Feldbetten fiel.
Am Samstag stand traditionell die Lagerolympiade am Programm. Eine Route mit insgesamt 9 Stationen führte die Feuerwehrjugendgruppen durch den ganzen Ort und forderten unser ganzes Geschick und den Teamgeist jedes einzelnen. Danach schmeckte das Mittagessen umso besser und stärkte uns für den restlichen Nachmittag im Strandbad. Abends durfte jede Jugendgruppe am Zeltplatz den eigens mitgebrachten Griller anwerfen und sich selbst mit allerlei Köstlichkeiten, die von der örtlichen Metzgerei geliefert wurden, versorgen.
So schön es auch begonnen hatte, so schnell war das jährliche Zeltlager auch schon wieder vorbei. So ging es am Sonntag Vormittag, nach einem Wortgottesdienst und der Abschlussfeier, auch bereits wieder zurück nach Hause – mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck und der Vorfreude auf das nächste Feuerwehrjugendlager im nächsten Jahr 2026!
Wir wurden in der Nacht vom Samstag, den 19.07.25, um 22:39 Uhr per stiller Alarmierung zu einer Fahrzeugbergung in die Strubklammstraße gerufen. Ein PKW war auf einer schmalen Schotterstraße vom Weg abgekommen und mit der rechten Fahrzeugseite in einem Seitengraben aufgesessen. Mittels Hebekissen und Unterbaumaterials wurde das Auto daraufhin angehoben und mit der Einbauseilwinde des Rüstlöschfahrzeugs zurück auf befestigten Untergrund gezogen.
Wir wurden am Montag, den 14.07.25, um 09:22 Uhr zu einer Fahrzeugbergung in den Faistenauer Ortskern alarmiert. Ein Lastwagen wollte bei der Kreuzung Kirchenweg/Lohstraße abbiegen und fuhr sich fest. Daraufhin rief uns eine zuvor alarmierte Polizeistreife zu Hilfe. Mittels Gemeindelader wurde der glücklicherweise nicht beladene LKW gesichert und weiters auf die Landesstraße zurück gelotst. Nach etwa 1,5 Stunden konnte der Einsatz beendet werden.