Kellerbrand, 02.05.19

Zu später Stunde heulten heute Abend die Sirenen in Faistenau, denn wir wurden zu einem Wohnhausbrand in die Ramsau (Faistenau) gerufen. Dort kam es beim Umgang mit Feuerzeugbenzin ungewollt zu einer Stichflamme. Das Feuer breitete sich daraufhin im Keller des Hauses aus. 

Nach unserer Ankunft wurde zunächst ein Erkundungstrupp eingesetzt, der die Brandstelle lokalisieren sollte. Wenig später begannen weitere Atemschutztrupps mit dem Innenangriff um Löscharbeiten durchzuführen. Während der Arbeiten herrschte nur schlechte Sicht aufgrund der starken Verrauchung des gesamten Objekts. 

Schon etwa 35 Minuten nach der Alarmierung  konnte der Brand durch die Einsatzkräfte erfolgreich auf den Kellerraum eingegrenzt und schließlich gelöscht werden. Um abschließend auch ein Wiederaufflammen zu verhindern, wurden die Möbel aus dem Kellerraum vor das Haus getragen. Sie wurden auf mögliche Glutnester untersucht und wenn nötig erneut mit Wasser benetzt. 

Ein Bewohner der Hauses zog sich durch die Stichflamme Verbrennungen zu und musste von den anwesenden Sanitätern ins Krankenhaus gebracht werden.

Anwesende Einsatzkräfte: 

FF Faistenau – 45 Mitglieder
FF Hof – 36 Mitglieder
FF Hintersee – 16 Mitglieder 

Polizei  – 1 Fahrzeug 
Rotes Kreuz – 2 Fahrzeuge

Fahrzeugbergung – Unterstützung für FF Hintersee, 25.04.2019

Das höchste Gut der Feuerwehr ist die gute Zusammenarbeit innerhalb der eigenen Organisation. Auch die überörtliche Hilfe im Falle eines Notfalls spielt dabei eine große Rolle.
So war es auch heute, als wir zu einem Verkehrsunfall nach Hintersee gerufen wurden. Wie in der Ausrückerordnung festgelegt, kamen wir mit dem Tank Faistenau und dem darin befindlichen Hydraulischen Rettungsgerät zu Hilfe.
Glücklicherweise stellte sich bereits während unserer Anfahrt heraus, dass es sich nur um eine Fahzeugbergung handelte, die von unseren Kollegen aus Hintersee schon vor unserem Eintreffen abgearbeitet werden konnte.

Alarmierte Kräfte:
FF Hof
FF Faistenau
FF Hintersee

Polizei

Rotes Kreuz

Mülltonnenbrand, 21.04.2019

Mittels Sirene wurde unsere Mannschaft am heutigen Ostersonntag um 7.58 Uhr geweckt. Grund dafür war ein Mülltonnenbrand unmittelbar neben der Faistenauer Kirche.
Glücklicherweise konnte ein Anrainer den Brand schon vor unserem Eintreffen mit einem Feuerlöscher niederschlagen und so weiteres Übergreifen auf das Kirchengebäude verhindern. Wir unterstützen daher noch das endgültige Löschen der Tonnen und befreiten das Kirchenschiff anschließend vom eingedrungenen Rauch. Der darüberliegende Dachstuhl war vom Feuer nicht betroffen. Vorbeugend benetzten wir aber auch ihn noch mit ausreichend Wasser.

Im Einsatz waren:
41 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Faistenau
3 Fahrzeuge der Feuerwehr Faistenau

Wir bedanken uns besonders bei dem aufmerksamen Ersthelfer für sein rasches Eingreifen!

Personenrettung, 05.03.2019

Ein Einsatz der besonderen Art ereignete sich für uns am vergangenen Faschingsdienstag.

Eine Wandergruppe, bestehend aus 9 Personen, war auf einem Forstweg in den Faistenauer Wäldern unterwegs. Nachdem sie einige Zeit gegangen waren und der Weg sie immer weiter in unwegsames Gelände führte, stellten die einzelnen Personen bald zunehmende Erschöpfung fest und sie konnten nicht mehr weiter.  Auch aufgrund der niedrigen Temperatur und dem umliegenden Schnee entschieden sie sich schließlich für eine Alarmierung, welche dann um 14:18 Uhr bei uns einging.

Rasch machten sich einige Kameraden auf die Suche nach den Wanderern. Die Kollegen von Bergrettung und Polizei trafen zu diesem Zeitpunkt ebenfalls am Einsatzort ein. Gemeinsam konnten die abgängigen Personen schnell gefunden, und mit Hilfe von Sicherheitsgurt und Seil wieder ins Tal begleitet werden.

Glücklicherweise kam niemand aus der Gruppe zu Schaden und alle Beteiligten konnten selbstständig den Berg hinabsteigen.

Einsatzkräfte vor Ort:

11 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Faistenau
9  Mitglieder der Bergrettung
3   Mitglieder vom Roten Kreuz Salzburg
Gemeindearzt von Faistenau
4  Polizeibeamte der PI Hof

 

 

Dachlawine, 14.01.2019

Am 14. Jänner ist es in Faistenau zu einem tragischen Unfall gekommen. Vier Arbeiter einer Salzburger Firma waren bemüht das Dach eines Mehrfamilienhauses von den Schneemassen zu befreien. Während die Arbeiter schaufelten löste sich plötzlich der Schnee oberhalb und riss die Männer mit sich. Sofort rannten einige Helfer herbei und begannen die Opfer zu befreien. Ein Mann wurde völlig verschüttet und konnte daher erst nach dem Eintreffen unserer Kameraden gefunden werden. Leider kam bereits jede Hilfe zu spät. Zwei der drei anderen Arbeiter wurden ins Krankenhaus nach Salzburg gebracht.

Wir sind im Gedanken bei den Angehörigen.

 

 

Schnee-Einsätze, 13.01.2019

Noch immer machen uns die großen Massen an Schnee zu schaffen. Täglich werden wir zu Bäumen gerufen, die entweder umzufallen drohen, oder die bereits unter ihrer schweren Last zusammengebrochen sind und dadurch wichtige Verkehrswege blockieren.

Am Vormittag des 13.01.2019 waren wir daher wieder mit 22 Personen für etwa 4 Stunden im Einsatz. Um 13.00 Uhr konnten alle Kräfte dann vorerst wieder in die Zeugstätte einrücken. Da sich die Wetterlage aber laut aktuellen Informationen nicht zu ändern scheint, bleiben wir selbstverständlich in ständiger Alarmbereitschaft.

 

Schnee-Einsätze, 10.01. – 11.01.2019

Die am Nachmittag vom 10.01.2019 erstmals spürbare Auflockerung der Lage war leider nur von kurzer Dauer. Bereits heute Früh wurden wir wieder ins Feuerwehrhaus gerufen. Der Grund: Ein erneuter Flug des Black-Hawk-Hubschraubers wurde vorbereitet. Er sollte uns helfen, die Bäume am Straßenrand durch seine starken Luftaufwirbelungen von den Schneelasten zu befreien. Das Hauptaugenmerk lag hierbei vor allem auf der Hinterseer Landesstraße.

Unsere Aufgabe war es nun, das Gebiet so gut als möglich abzusichern für die Einsatzdauer des Hubschraubers. Rasch wurden Verkehrsposten aufgestellt und die Landesstraße für etwa 1 Stunde gesperrt. Das Ergebnis: Ein voller Erfolg! Die vom Black Hawk in Bewegung gebrachte Luft bewirkte, dass der schwere Schnee nun endlich von den Bäumen fiel. Nach einer abschließenden Räumung durch den Schneepflug wurde von unserem Einsatzleiter noch eine Kontrollfahrt durchgeführt und die Verkehrswege anschließend wieder freigegeben.

Gestern, am 10.01.2019, waren 18 Mitglieder der Feuerwehr Faistenau für etwa 7 Stunden im Einsatz.

Heute konnten die Arbeiten um 12.00 Uhr vorerst wieder beendet werden.

 

 

 

Schnee-Einsätze, 09.01.2019

Status 18:15 Uhr: Mittlerweile konnten alle Landesstraßen innerhalb der Gemeinde wieder freigeräumt und die Straßensperren dort aufgehoben werden.

Unsere Mannschaft war heute von 07.30 Uhr bis 18.00 Uhr im Einsatz. In dieser Zeit waren die 20 anwesenden Kameradinnen und Kameraden an 7 verschiedenen Einsatzstellen tätig. Tagsüber wurden wir zudem von der Feuerwehr Abersee tatkräftig unterstützt. Soeben sind nun alle Fahrzeuge wieder in die Zeugstätte eingerückt.

Wir möchten uns vielmals bei unseren Mitgliedern für die zuverlässige Arbeit in den letzten Tagen und für die große Einsatzbereitschaft bedanken! Außerdem danken wir allen Unternehmen, die ihre Mitarbeiter für den wertvollen Dienst an der Allgemeinheit freigestellt haben! Nur so konnten wir ein weiteres Mal unserem Leitspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!“, folgen.

 

 

Schnee-Einsätze, 07.01.-08.01.19

08.01.2019 – 15.00 Uhr: Noch immer ist unsere Mannschaft an verschiedenen Einsatzstellen tätig. Zusätzlich zu einzelnen Fahrzeugen, die von der Fahrbahn abgekommen sind, fallen immer wieder Bäume in die Straßen und müssen weggeräumt werden.
Des weiteren sind immer noch einige Straßensperren innerhalb des Dorfes aufrecht, um Passanten vor genau diesen Gefahren zu schützen.

Am 07.01.2019 war unsere Mannschaft bestehend aus 24 Personen etwa 14 Stunden im Bereitschaftsdienst. In dieser Zeit wurden insgesamt 10 Einsätze abgearbeitet.

Heute Morgen kamen die Kameradinnen und Kameraden wieder um 08.00 Uhr im Feuerwehrhaus zusammen, um im Einsatzfall schnellst möglich verfügbar zu sein.

Zurzeit wird unsere Mannschaft durch einige Pioniere des Bundesheeres, sowie durch einen Black Hawk- Hubschrauber  unterstützt.